Yoga

Yoga

Was ist Yoga?

Yoga bedeutet soviel wie “Vereinigung, Verbindung” und  ist eine ca.  5000 Jahre alte indische Philosophie und ein praktisches Übungssystem. In der Geschichte des Yoga sind eine Vielzahl verschiedener Traditionen entstanden. Sie lehren Yoga in unterschiedlichen Ausprägungen.

Alle Traditionen verfolgen das Ziel, Menschen an ihre göttlich-universelle Kraft wieder an zu binden und die Selbstverwirklichung zu erlangen. Heute aber liegt für die meisten Yoga Übenden der Schwerpunkt auf den positiven gesundheitliche Wirkungen des Yoga.

Meditation wirkt am besten, wenn man sie täglich übt. Schon 5-10 Minuten tägliche Meditation können zur Entspannung und innerer Ruhe verhelfen. Dabei ist es wichtig für sich selber die passende Meditationstechnik zu finden.

Die Lebensumstände in unserem hochtechnisierten Zeitalter stellen immer wieder eine Herausforderung für unsere Gesundheiet dar.  Bewegungsmangel führt dazu das unser Atemsystem stark unterfordert wird, dageben wird das Nervensystem oft durch immer schnellere Informationsabläufe überfordert.

Yoga und die richtige Ernährung

In der Yoga Ernährung kommt es darauf an wie viel du isst, wann und was du isst und wie du isst.  Gute Tipps für eine vegetarische Ernährung im Yoga hat der Yogameister Swami Sivanda gegeben, welche eine bewusste und gesunde Einstellung zum Essen fördern.  Die Art und Weise unserer Ernährung hängt viel mit unserem körperlichen, geistigen sowie emotionalen Wohlbefinden zusammen. Man spürt genau den Unterschied, wenn man einmal bewusst in ruhiger Atmosphäre frühstückt oder einfach so auf dem Weg zur Arbeit schnell ein Brötchen in den Mund schiebt.

Mäßig essen ist wichtig. Den Magen sollte man nicht überladen sondern ihn zu drei Viertel füllen. Also aufhören bevor das Sättigungsgefühl eintritt.  Dann nur essen, wenn man hungrig ist. Nicht zwischen den Mahlzeiten essen, sondern an festgelegten Zeiten. Ideal ist zweimal täglich essen.

Gesunde Nahrung zu sich nehmen, vegetarisch. Nicht zu heiß oder zu kalt essen. Frische und unverarbeitete Nahrung verwenden. Dünsten statt Kochen, das Kochwasser kann ebenfalls getrunken werden, da es wertvolle Mineralien enthält. Speisen niemals ein zweites mal aufwärmen.

Ein Fastentag pro Woche ist wunderbar, um den Organen Zeit für Erholung zu gönnen. Gifte werden dabei ausgeschieden und das innere Gleichgewicht wird so auf natürliche Weise wiederhergestellt.

Die verschiedenen Yoga-Arten

Hatha Yoga

Ist der bekannteste Teil des Yoga. Dieser umfasst die körperorientieren Praktiken, wie z. B. Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung und positives Denken, Meditation.

Im Hatha Yoga gibt es außerdem Ratschläge für eine gesunde Lebensführung, darunter auch vegetarische Vollwerternähnung.

Jnana Yoga

Dies umfasst den den philosophischen Teil des Yoga.  Er fragt: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich und was ist der Sinn des Lebens? Im Jnana Yoga wird das Karma und Reinkarnation erklärt sowie Meditationstechniken.

Raja Yoga

Die Techniken des mentalen Trainings und der Meditation werden im Raja Yoga behandelt. Auch erklärt der Raja Yoga, wie der menschliche Geist funktioniert und wie wir diesen beherrschen können. Der Grundtext des Raja Yoga ist das Yogasutra des Pataniali.

Kundalini Yoga

Dies ist der Yoga der Energie. Der Kundalini Yoga beschreibt den Astralkörper mit seinen Chakras (Energiezentren) und Nadis (Energiekanälen).

Yoga bei körperlichen Beschwerden

Keine andere Methode vereint unseren Körper, Geist und Seele so wie Yoga. Konzentriertes Bewegen und bewusstes Entspannen aktivieren die Selbstheilungskräfte und lindern gleichzeitig körperliche Beschwerden.

Ungesunder Lebensstil und anhaltendeer Stress sind immer häufiger Ursachen für körperliche Beschwerden. Wenn dann aber auch noch die Lebensfreude und das Wohlbefinden darunter leiden, ist es Zeit Körper,  Geist und Seel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Yoga als Therapie

Bei der Yogatherapie fließen Körper- und Atemübungen mit Meditation und Tiefenentspannung ineinander. Besonders zu empfehlen sind die Übungen des Hatha-Yoga. Die therapeutische Anwendung auf körperliche Beschwerden kann viele Prozesse im Körper postivi beeinflussen:

massiert und stimuliert die inneren Organe
dehnt, kräftigt, entlastet die Muskeln und Gelenke
verbessert das Gleichgewicht und die Verdauung
vertieft die Atmung und die Konzentration

Ablauf der Yoga Therapie

Es wird in kleinen Gruppen geübt oder in Einzelstunden. Je nach Art der Krankheit und Beschwerden, wird eine Serie von ausgewählten Übungen vorher zusammengestellt.

Es wird dabei auf die Ausgewogenheit der Übungen geachtet, denn alle Übungen haben eine bestimmte Wirkung auf den Körper, Geist und Seele.

Bei Neulingen steht das Lerne der Übungsabläufe an erster Stelle. Sie werden dabei feststellen, dass Ihnen einige Übungen mehr liegen als andere. Dies ist normal und sogar wichtig, um sich nicht zu überfordern und Beschwerden auszulösen.