Welche Sushi-Arten gibt es?

Posted on: April 7th, 2013 by admin No Comments

Wer denkt, Sushi ist gleich Sushi, hat sich getäuscht. Sushi gibt es in verschiedenen Formen, mit verschiedenen Zutaten und Zubereitungsarten. Wer sich auf Asienreisen begibt, sollte die verschiedenen Sushi-Arten kennen. Großer Beliebtheit in Europa erfreut sich das Nigiri-Sushi, was so viel wie “Ballen-Sushi” bedeutet. Dabei wird der Reis mit der Hand zu einer dünnen Rolle geformt und mit Belägen wie Fisch, Meeresfrüchten oder Ei gekrönt. Falls diese jedoch nicht gut haften bleiben, werden sie mit Nori, das sind Streifen von getrockneten Meeresalgen, daran gebunden.

Maki-Sushi wird mithilfe einer Bambusmatte in Nori eingerollt, denn Maki heißt auf japanisch “Rolle”. Die Füllung beim Maki-Sushi kann beispielsweise Avocado, Lachs, Gurke, Kürbisstreifen oder Sojabohnen enthalten. Maki-Sushi kennt einige Variationen: So wird beim Hoso-Maki die Sushi-Rolle ganz dünn gerollt und nur eine Zutat verwendet, Futo-Maki hingegen ist eine dicke, mit mehreren Zutaten gefüllte Sushi-Art. Gukanmaki-Sushi wird vor allem für Fischeier verwendet. Dabei wird auf Nori und einen Reisboden die empfindliche Füllung aufgetragen. Neben Kaviar und anderen Fischeiern kann für Gukanmaki-Sushi auch Muschelfleisch als Füllung benutzt werden. Bezeichnenderweise bedeutet Gukanmaki-Sushi “Schiffchen-Sushi”.

 

Für viele wird Chirashi-Sushi auf den ersten Blick nicht viel mit Sushi gemein haben. Chirashi bedeutet so viel wie “verstreut”. Dabei werden nämlich Reis, Fisch und Gemüse zusammen auf einem Teller “verstreut” dargeboten. So kann ein Chirashi-Sushi aus Shrimps, Reis, Shitake-Pilzen und Lotuswurzeln bestehen. Oshi-Sushi wird ebenfalls nicht gerollt angerichtet, sondern Reis und Fisch bzw. Gemüse werden in einer Holzform für einige Zeit gepresst. Zum Essen wird die gepresste Form noch in kleine, mundgerechte Stücke zerteilt. Inari-Sushi gehört auch zu den nicht gerollten Sushi-Arten, denn dabei werden Reis und beispielsweise Shitake-Pilze vermischt. Die Mischung kommt dann in eine Tofutasche, die zuvor frittiert worden ist.

 

Sashimi wird in vielen Kochbüchern als Sushi geführt, ist aber traditionell nicht als Sushi-Art zu bezeichnen, da nur Fisch zubereitet wird. Für Sushi jeder Art ist jedoch der Reis unverzichtbar. Sushi in seinen verschiedenen Formen und Zubereitungsarten wird einem Urlauber auf Asienreisen oft wieder begegnen. Die Unterscheidungen sind dabei eigentlich ganz einfach, wenn man japanisch beherrscht. Doch wo könnte man japanisch besser lernen als in Japan selbst? Das Motto lautet: Sprachen lernen auf Sprachreisen. Schließlich lernt man eine Sprache am besten von Muttersprachlern und wenn man zum Sprechen genötigt ist. In keinem anderen Kontext ist die Sprache so gut eingebettet, wie in ihrem natürlichen Umfeld, nämlich in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Auf einer Sprachreise lassen sich Urlaub und Lernen auf vergnügliche Weise verbinden. Nach einer Sprachreise ist dann auch Sushi zu essen kein Problem mehr.

Frage: Wo kann man in Deutschland sehr gut Sushi Essen? Da fehlen mir leider noch die Tipps.

 

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