Kyoto – Japans kulturelle Hauptstadt zur Kirschblütenzeit

Posted on: März 21st, 2013 by admin No Comments

Wer Japan erleben möchte, dem sollte ein Ausflugsziel auf keinen Fall fehlen: Kyoto, die heimliche kulturelle Hauptstadt Japans. Nirgendwo sonst im Land bündeln sich Modernität und Tradition auf solch beeindruckende Weise. Wenn hier im Frühjahr die Kirschblüten blühen und die Japaner ihr Hanami feiern, fühlt es sich an, als wäre man in allen Zeitaltern gleichzeitig.

Japan – ein Land zwischen Hightech und Tradition

Japans Mischung aus modernem Wohlstand und uralter Tradition ist so einzigartig, dass Japan-Neulinge in den ersten Tagen ihren Augen nicht trauen. Und diese Mischung lässt sich in Kyoto besonders gut erleben. Denn die Stadt war für über 1000 Jahre der Sitz des Kaisers und besitzt deshalb nicht nur drei stattliche Paläste, sondern auch über dreitausend Tempel und Schreine – und damit die zweitmeisten UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten weltweit.

So stehen in der Stadt religiöse Stätten, traditionelle Teehäuser und moderne Luxusboutiquen Wand an Wand. Wer durch die Straßen Kyotos schlendert, fühlt ständig dieses beeindruckende Nebeneinander: Die Japaner leben ihre Tradition mit ihren Festen, ihrer Kleidung und ihren Verhaltensregeln ganz selbstverständlich in Kombination mit Smartphones, Irokesenschnitten und Rockmusik. So treffen sich die Japaner zum Hanami, dem Kirschblütenfest, in einer ruhigen, geselligen Runde und picknicken andächtig inmitten der Blumenpracht, um danach in einem modernen Einkaufszentrum Videospiele zu spielen.

Kyoto: Kultur, Natur und Sake

Kyoto wirkt in seinem Talkessel wie eine kleine Welt, die alles bietet: Nicht nur mehr religiöse Stätten und prunkvolle Bauten, als jemals erkundet werden können, sondern auch Museen mit zeitgenössischer Kunst, traditionelle Märkte und kleine Gassen, in denen den Handwerken bei ihrer Arbeit zugesehen werden kann. Und auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Denn die Stadt ist übersät mit Parks, viele von ihnen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit selbst Weltkulturerbe.

Eine besonders schöne Stätte in Koyoto ist der berühmte Kinkaku-ji-Tempel. Dicke rote Karpfen schwimmen hier durch einen wunderschönen Teich, über dem der prächtige, mit Blattgold verzierte Tempel steht. Kinkaku-ji wurde 1397 gebaut und ist immer noch ein Ort der religiösen Praxis für die Japaner, die hier Ruhe und Erholung genießen. Einer Legende nach soll der Tempel sogar Buddhas Asche beherbergen.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Kyoto

In Kyoto steht Japans internationales Manga-Museum, das nicht nur Liebhaber mit seiner reichen Sammlung fasziniert. Auch Gion, das Geisha-Gebiet Kyotos, lädt zum Schauen und Schlendern ein. Hier stärkt man sich am besten mit einem Kaiseki, einem leichten Menü, das traditionell in Teehäusern angeboten wurde und heute in viele Restaurants Einzug gehalten hat. Am Abend können Urlauber ihren kulturreichen Tag dann in einem von Japans kleinen, intimen Bars ausklingen lassen und den berühmten Sake trinken. Der Reiswein wird in Japan auch warm angeboten und in Kyoto selbst produziert.

Kyoto – das ist tatsächlich konzentrierte japanische Tradition. Und ein Urlaub in der Stadt steht so automatisch unter dem Spruch, auf den die Japaner sich gerne während ihrer Kirschblütenzeit besinnen: Das Leben ist so kurz, dass es komplett genossen werden sollte. Denn schon Mitte April verblühen die Kirschbäume und lassen die Stadt in einem rosa Blütenmeer versinken. Wer die Kirschblütenzeit in diesem Jahr noch genießen will, findet gute Angebote für kurzfristige Japanreisen unter http://www.lastminute.de/reisen/asien/.

 

Foto: (C)JNTO

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