Gewürze

Chilis gibt es in Thailand in verschiedenen Arten wie die kleinen und scharfen Phrik Khi Nu (Capsicum frutescens) oder die etwas größeren und milderen Phrik Chi Fa (Capsicum annuum).  Auch getrocknet werden Chilis verwendet als sog. Phrik Haeng oder die gemahlenen Chiliflocken, die man Phrik Bon nennt. Junger Chili ist leicht grün, während reife Chilis rot oder bräunlich sind. Im Inneren befinden sich die weiß-gelben Samen, die die eigentliche Schärfe beinhalten. Chili wird je nach Geschmack für viele unterschiedliche Gerichte verwendet; so sind sie essentieller Bestandteil der Currypasten, werden für Salate, Suppen und Wokgerichte verwendet oder zum Garnieren von Speisen. Chilis wirken appetitanregend und unterstützen die Verdauung. Sie sind für ihren hohen Anteil an Antioxidanzien, Vitamin B1, B2 und Vitamin C sowie Eisen bekannt. Chili ist ebenfalls gut für die Atemwege sowie den Blutdruck und das Herz, da es den Blutfluss stimuliert. Chilis sollen ebenfalls das Krebs- und Herzinfarktrisiko mildern.

 

Koriander (Coriandrum sativum) ist aus der thailändischen Küche nicht wegzudenken. Seine Blätter ähneln der Petersilie, am Geschmack erkennt man allerdings gleich das ausgeprägte Aroma, das so typisch für den Koriander ist. Pak Chi, wie Koriander auf Thai heißt, wird in der thailändischen Küche in verschiedenen Formen verwendet: Die Koriandersamen werden zerstoßen als Gewürzmittel in Currypasten und in Eintöpfen eingesetzt. Die Wurzeln benutzt man häufig in Marinaden. Das frische Koriandergrün mit seinem intensiven Geschmack wird zum Garnieren von Suppen und Salaten verwendet und darf bei keiner Mahlzeit fehlen. Korianderblätter sind reich an Vitamin A und C und enthalten Kalzium und Eisen. Die Samen beinhalten Antioxidanzien und sollen bei Magengeschwüren helfen. Koriander unterstützt die Verdauung, ist krampflösend und hilft Darmgase abzubauen.