Bald 72 Stunden visafrei in Beijing

Posted on: November 23rd, 2012 by admin No Comments

Wenn man nach China reisen möchte, benötigt man dafür ein Visum. Es gibt zwar schon einige Ausnahmen davon, so im Perlflußdelta, in Guangdong und auf der Insel Hainan, was aber die Buchung bei einem speziellen Reiseveranstalter und/oder die Teilnahme an einer Reisegruppe vorsieht. Auch Shanghai macht bereits eine Ausnahme. Transitreisende, nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, können sich bei  Ein- und Ausreise über die Flughäfen Shanghai Hongqiao oder Shanghai Pudong 48 Stunden visafrei in Shanghai aufhalten, unabhängig davon, welche Art von Reisepaß sie besitzen. Selbst in Beijing dürfen, neben anderen, deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger für 24 Stunden ohne Visum verweilen, wenn sie Transitreisende mit gültigen Tickets für die Weiterreise sind.

Nun denkt die Stadtregierung von Beijing darüber nach, diese Aufenthaltsdauer in naher Zukunft auf 72 Stunden auszudehnen. Diese neue Möglichkeit wird, wenn sie denn kommt, sicher gern von ausländischen Touristen in Anspruch genommen.

Zwar kann man sich in Beijing und Umgebung länger als drei Tage aufhalten, ohne an Langeweile zu sterben, doch sind drei Tage auch ausreichend um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Beijing selbst bietet in seinem Stadtgebiet zahlreiche Punkte, die eines Besuches wert sind, z.B. den Kaiserpalast, der auch als die „verbotene Stadt“ bekannt ist. Die Anlage wurde 1987 von der UNESCO in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen weil sie eine Glanzleistung der chinesischen Palastarchitektur ist und in eindrucksvoller Weise darstellt, wie die traditionelle chinesische Architektur Nordchinas in die Palastbaukunst einbezogen wurde. Außerdem sind dort auch die Kunstgegenstande und Kulturgüter des Beijinger Palastmuseums. Ein weiterer Teil aus den Sammlungen der Kaiser der Ming- und Qing- Dynastie wurde von der Guomindang unter Führung Chiang Kai-sheks am Ende des für sie verlorengegangenen Bürgerkrieges nach Taiwan gebracht und wird heute in Taipeh im dortigen, gleichnamigen „Palastmuseum“ ausgestellt.

Ein anderes Wahrzeichen Beijings ist der Himmelstempel(Tian Tan). Hier brachten die Kaiser dem Himmel ihrer Ehrerbietung dar und baten um eine gute Ernte.  Auch dieser Komplex wurde in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, weil er einen einzigartigen materiellen Ausdruck des chinesischen Konzepts der Beziehungen zwischen Himmel und Erde darstellt.

Zu den ebenfalls sehr sehenswerten Punkten in Beijing zählt der Sommerpalast (Yi He Yuan), eine kaiserliche Gartenanlage. Diese Anlage wurde in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen, weil sie die Theorie und Praxis der chinesischen Gartenbaukunst in ihrer Gesamtheit widerspiegelt. Genannt werden sollen auch noch die Beijinger Hutongs – Straßen und Gassen, die durch Aneinanderreihung von einstöckigen Vier-Seiten-Höfen (siheyuan) entstanden sind und die typische Volksarchitektur der vergangenen Jahrhunderte repräsentieren. Aber auch außerhalb der Stadt kann man besondere Sehenswürdigkeiten besuchen. Hier sei nur auf die wohl bekannteste, die Große Mauer, hingewiesen. Die Verteidigungsanlagen aus der Zeit der Mingdynastie sind gleich an mehreren Orten zu besichtigen.

Diese Aufzählung von besuchenswerten Punkten in und um Bejing kann man noch eine Weile weiter führen. Es gibt also genug Sehenswertes für drei Tage.

Das Team von China-entdecken.com steht bereit, Ihnen bei der Planung eines  Kurzaufenthaltes oder auch einer längeren Reise durch China mit Information und Organisation behilflich zu sein.

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