Thailändische Küche

Posted on: Mai 7th, 2013 by admin No Comments

Som Tam, Gai Yang & Khao Niaew

 

Wie wäre es bei Ihrer nächsten Grillparty typisch thailändische Spezialitäten zu servieren? Gegrilltes Hähnchen Gai Yang ist mit seiner würzigen Marinade ein wahres Geschmackserlebnis und wird mit erfrischendem Papayasalat und Klebreis serviert. Mit diesen einfachen aber leckeren Gerichten zaubern Sie exotisches Flair auf Ihren nächsten Grillabend. Wir verraten Ihnen wie es geht:

Som Tam, Gai Yang & Khao Niaew

Zutaten für das gegrillte Hähnchen: ein ganzes Hähnchen [ca. 1,5 kg küchenfertig und halbiert], 2 Stangen gehacktes Zitronengras, 1 TL gehackter Ingwer, 1 TL gehackter Galgant, 1 EL gehackte Korianderwurzel, einige Knoblauchzehen, 1 TL schwarzer Pfffer, 1 TL Salz, 6-8 EL Kokosmilch, 1 EL Fischsauce, 1 EL Zucker, 250 ml Öl

Zubereitung: Das Hähnchen mit Salz und Pfeffer einreiben. Für die Marinade alle Gewürze mischen und mit der Kokosmilch in eine Schüssel geben. Fischsauce, Öl und Zucker unterrühren und gut mischen. Das Hähnchen mit der Marinade bestreichen und zwei Stunden ruhen lassen. Über dem offenen Holzkohlegrill goldbraun grillen, zwischendurch mit der Marinade bepinseln.

Som Tam gilt als Klassiker der thailändischen Küche. Der scharfe Papayasalat stammt aus dem Nordosten Thailands, dem Isaan, und wird am liebsten mit Klebreis “Khao Niaew” und gegrillten Hähnchen “Gai Yang” serviert.

Zutaten für den Papaya Salat: 375 g grüne Papaya, 4 Knoblauchzehen, 5 Kirschtomaten, 250 g Schlangenbohnen in 1 cm lange Stücke geschnitten, 2 TL Fischsauce, 1 TL Palmzucker, 250 ml Limettensaft, 1 EL getrocknete Shrimps, 3 EL geröstete Erdnüsse, rote oder grüne Thaichilis nach Bedarf

Zubereitung: Die Papaya schälen und unter fließendem Wasser waschen. Die Kerne der Papaya entfernen und das Fruchtfleisch grob raspeln. Knoblauch, Chilis, Schlangenbohnen und Kirschtomaten in einen Mörser geben und mit dem Stößel zerstoßen. Nun die Fischsauce, Zucker und Limettensaft dazugeben und gut mischen, dann das ganze in einer Schüssel mit der geraspelten Papaya, den Erdnüssen und den getrockneten Shrimps vermischen. Zum gegrillten Hähnchen servieren.

Klebreis wird im Gegensatz zu Jasminreis im Dampfgarer zubereitet. Zunächst muss der spezielle Klebreis gewaschen und in Wasser eingeweicht werden. Dann wird der Klebreis auf einem Tuch oder mit einem speziellen Dampfgareinsatz über kochendem Wasser für rund 30 Monnuten gedämpft, bis er schön weich und klebrig ist.

 

Lecker und gesund: Tom Yam Gung

Die sauer-scharfe Garnelensuppe Tom Yam Gung gehört zu den beliebtesten Gerichten in Thailand. Neben dem besonderen Kräuteraroma und dem wunderbaren Geschmack ist Tom Yam Gung mit den vielen frischen Zutaten äußerst gesund: Galgant, Zitronengras und Kaffir Blätter sind hervorragende Antioxidantien und helfen das Immunsystem zu stärken. Mit unserem einfachen Rezept schaffen Sie es ganz sicher, ein bisschen von der Exotik Thailands im kalten deutschen Winter nach Hause zu holen.

Tom Yam Gung - Garnelensuppe

Zutaten: 750 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe, 250 g Garnelen, 125 g in Scheiben geschnittene Strohpilze oder Austernpilze, 2 Frühlingszwiebeln in grobe Scheiben geschnitten, 1 TL schwarze Chilipaste, 3 EL Fischsauce, 3 EL Limettensaft, 2 Stangen Zitronengras diagonal geschnitten oder fein gerieben, 5 Kaffir-Limettenblätter, 3 Scheiben Galgant, Thai Chili und frischer Koriander nach Belieben.

Zubereitung: Die Brühe mit den Frühlingszwiebeln, Zitronengras, Limettenblätter und Galgant zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen, damit sich das Aroma entfaltet. Dann die Pilze und die Garnelen hinzugeben und so lange kochen, bis die Garnelen gar sind. Kurz vor Schluss die Chilipaste und die Fischsauce hinzufügen und abschließend mit dem Limettensaft, frischem Koriander und Thai-Chilis würzen.

 Thai Curry

 

Thai-Currys zählen nicht nur in Thailand zu den beliebtesten Gerichten. In zahlreichen Varianten und mit unterschiedlichen Aromen werden sie fast überall auf der Welt angeboten und gerne gegessen. Das scharfe, rote Curry „Gaeng Daeng“ oder das grüne Curry „Gaeng Khiao Wan“ erfreuen sich größter Beliebtheit. Kurkuma und Currypulver geben dem gelben Curry „Gaeng Kari“, das eine Variation des indischen Currys ist, seine Farbe. Das milde Massaman-Curry „Gaeng Massaman“ wird vor allem in Südthailand gegessen und hat seinen Ursprung in Persien. Das Panaeng-Curry ist ebenfalls ein rotes Curry, das, wie es der Name verrät, vom Nachbarland Malaysia beeinflusst ist und normalerweise nicht so scharf wie das klassische rote Curry ist.

Die Currypasten: Für die Zubereitung der jeweiligen Currypasten gibt es viele unterschiedliche Rezepte. Tatsache ist allerdings, dass es mittlerweile auch sehr gute Fertigpasten zu kaufen gibt. Grundzutat für die Currypasten sind rote oder grüne Chillischoten, Knoblauch, Meersalz, Shrimps, Schalotten, Zitronengras und Galgant oder Ingwer. Beim gelben Curry werden zusätzlich Currypulver, Kurkuma und Korianderwurzel hinzugefügt. Das Massaman-Curry erhält seine Würze durch weißen Pfeffer, Koriandersamenpulver und Kreuzkümmel. Limettenschale verleiht dem grünen Curry ein frisches Aroma. Die Panaeng-Currypaste erhält durch das Beimischen von Nüssen ihren typisch nussigen Geschmack.

Currygericht

Zutaten: Das Schöne an den Thai-Currys ist, dass sie nicht nur lecker sind und schnell zubereitet werden können, sondern auch dass sie je nach Lust und Geschmack mit unterschiedlichen Zutaten zubereitet werden können. Letztlich kann jeder sein Lieblingsfleisch oder Gemüse verwenden, auch Tofu ist eine köstliche Zutat im thailändischen Curry. Dennoch gibt es einige Zutaten, die sich in Thailand als traditionelles Rezept durchgesetzt haben: Im grünen Curry werden vor allem grüne Zutaten verwendet, wie z.B. große und kleine Thai-Auberginen. Im roten Curry werden häufig Bambussprossen oder auch Kürbis verwendet. Zum Abschmecken eignet sich sowohl für rotes als auch für grünes Curry thailändisches Basililkum. Im gelben Curry werden vorwiegend Kartoffeln und Zwiebeln verwendet. Das Panaeng-Curry wird in der Regel nur mit Fleisch serviert, da es mit Kokoscreme zubereitet wird und somit dickflüssiger ist als die anderen Currys. Kaffir-Limettenblätter und kleingehackte Erdnüsse sollten als Garnierung nicht fehlen. Zimt und Kardamom passen hervorragend als Gewürze zum Massaman-Curry, das mit Kartoffeln und Erdnüssen zubereitet wird.

Zubereitung: Zunächst alle gewünschten Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Für die Zubereitung eines Thai-Currys sollte man zuerst die Currypaste mit etwas Öl in der Pfanne erhitzen, dann einen Teil Kokosmilch zugeben und etwas köcheln lassen. Nun das Fleisch und/oder Gemüse dazugeben. Die Zutaten sollten in der Reihenfolge der Gardauer hinzugefügt werden, also zunächst die Zutaten, die am längsten benötigen, bis sie gar sind. Je nach Geschmack wird das Curry mit Fischsauce, Palmzucker und Limettensaft abgeschmeckt. Erst kurz vor Schluss die restliche Kokosmilch dazugeben. Guten Appetit!

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